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Teil 4: Haus kaufen - Nebenkosten beim Kauf, laufende Kosten und Immobilienzustand

Unerwartete Kosten, die Sie nicht unterschätzen sollten!

Haben Sie den Kredit in der Tasche und den Kaufvertrag für das Haus unterzeichnet, mag das eine sichere Bank sein. Sie sollten jedoch nicht die Kosten vergessen, die beim Erwerb eines Hauses auf Sie zukommen können. Wollen Sie renovieren, ein Gartenhaus aufbauen, eine Garage bauen oder vielleicht noch einen Balkon bauen? Alles das kostet Geld. Sie sollten auch an die laufenden Kosten denken, die ein Hauskauf mitbringt.

Unterhaltungskosten: Die laufenden Kosten einer Immobilie

Haben Sie eine Mietwohnung, müssen Sie sich um die Betriebskosten kümmern. Sie müssen Strom bezahlen, während Gas und Wasser auf die jährliche Abrechnung umgelegt werden. Ein Eigenheim mag verlockend erscheinen, da Sie keine Miete bezahlen müssen. Sie müssen allerdings höhere laufende Kosten wie Strom, Gas oder Wasser bezahlen. Nun kommt es auch noch auf die Versicherung an. Eine Hausratversicherung, Privathaftplicht und Gebäudeversicherung muss jeder Hausbesitzer haben. Bereits bevor Sie ein Haus kaufen, sollten Sie sich über diese Kosten informieren. Nicht zu vergessen ist die Grundstückssteuer, die nach der Größe Ihres Grundstücks berechnet wird und die Sie bezahlen müssen.

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Kosten, die mit dem Hauskauf auf Sie zukommen

Kaufen Sie ein Haus, dann sollten Sie die versteckten Kosten nicht vergessen. Suchen Sie eine Immobilie über einen Makler, dann müssen Sie die Maklercourtage bezahlen. Sie beträgt im Schnitt 5 Prozent des Grundstückswertes und unterscheidet sich, je nach Bundesland. In Berlin müssen Sie eine sehr hohe Maklercourtages bezahlen, während die Gebühr für den Makler in Bayern recht niedrig ist. Zusätzlich müssen Sie die Kosten für den Notar und für die Eintragung in das Grundbuch bezahlen. Sie müssen eine Grunderwerbssteuer bezahlen.

Immobilie im Vorfeld prüfen und langfristige Planung einkalkulieren

Planung, Prüfung und Kalkulation etwaiger Kosten einer bestehenden Immobilie oder beim Hausbau

Es mag verlockend erscheinen, ein Haus zu einem niedrien Preis zu erwerben. Sie sollten jedoch die Immobilie genau in Augenschein nehmen, um festzustellen, ob hohe Folgekosten für eine Renovierung auf Sie zukommen könnten. Sie sollten einen Gutachter einschalten, um letzendlich nicht die berühmte Katz im Sack zu kaufen. Lesen Sie bereits vor dem geplanten Immobilienerwerb passende Artikel, wie diesen Beitrag beispielsweise, zum Thema Hauskauf. Nutzen Sie Immobilienportale zum Preisvergleich für die spätere Verhandlung. Fragen Sie eventuell schon mal vorab bei Ihrer Hausbank nach monatlichen Kosten für eine Immobilienfinanzierung an, um nachfolgend beim Online Kreditvergleich ein Gefühl für die etwaigen Kosten zu bekommen. Vor allem – überstürzen Sie nichts! Sie haben zwar häufig nicht alle Zeit der Welt, jedoch ist die Vorbereitung und Planung das A und O beim Erwerb einer Immobilie oder dem Bau eines Eigenheims. Gehen Sie stets vom Worst-Case (zu dt. schlechtesten bzw. ungünstigsten Fall) und nicht von einer unrealistischen Zukunftsprognose  Ihrer Finanzsituation aus. Ich drücke Ihnen auf jeden Fall die Daumen für die Zukunft und wünsche Ihnen, dass Sie schon bald in Ihrem Eigenheim stehen und den berühmten Satz zu sich selbst sagen: „Ich habe alles richtig gemacht!“. Ich wünsche Ihnen viel Glück und insbesondere vielen Dank für das aufmerksame Lesen dieser Beitragsreihe.

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Finanznews Autor

Autor dieses Artikels: Maurice Rost
Maurice ist BCO bei Duratio und zudem auch als Autor für spezielle Fachthemen unserer monatlichen Finanznews tätig. Vor allem guter Kaffee, Ehrlichkeit gegenüber Verbrauchern und die Unterstützung sozialer Projekte liegen ihm sehr am Herzen.

Fazit zum Beitrag: „Der Kauf einer Immobilie mag verlockend erscheinen. Sie sparen Miete und sind Ihr eigener Herr. Mit dem Hauskauf können Sie für das Alter vorsorgen. Sie sollten aber nicht vergessen, dass Sie den Kredit für den Kauf eines Hauses genau planen müssen und dass auch Folgekosten auf Sie zukommen können. Die Kosten für den Notar, die Grundstückssteuern und Kosten für eventuelle Sanierungskosten sind nicht zu unterschätzen. Eine Zwangsversteigerung kann zwar lukrativ erscheinen, doch statt eines vermeintlichen Schnäppchens erwerben Sie nicht selten eine Bauruine. Informieren Sie sich daher rechtzeitig über den Zustand der Immobilie und sind Sie vor dem Schaden klug. Sollten Sie eher den Bau eines Eigenheims in Erwägung ziehen, so haben wir auch hierzu passende andere Newsbeiträge in unserer Kategorie Bauen & Immobilien. Ein Blick in das ein oder andere Thema lohnt sich in jedem Fall!”
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