Autor: Stefan Henze Stand: 08.07.2014 Bei einer unverschuldeten Arbeitslosigkeit, längerer Krankheit bzw. Arbeitsunfähigkeit oder dem unerwarteten Todesfall des Kreditnehmers, kann es für die Hinterbliebenen oder die Familie ohne den Kreditschutz richtig schwer werden, den Kredit weiter zu zahlen. Durch die Inanspruchnahme einer Restschuldversicherung können diese möglichen Problemfälle abgesichert werden. Wenn die Restschuldversicherung zahlt Ihre Kreditraten in voller Höhe für Sie. Bei Arbeitslosigkeit jedoch maximal für ein Kalenderjahr. Wichtig dabei ist, dass die Versicherung bereits länger als drei Monate seit Vertragsbeginn besteht, damit diese auch die Raten in voller Höhe übernimmt. Es gab bereits Fälle in denen die Arbeitslosigkeit bei Kreditnehmern bereits in den ersten drei Monaten eintraf und die Raten des Kredits nicht übernommen wurden. Im schlimmsten Fall verlieren sie ihre Immobilie oder müssen eine Privatinsolvenz anmelden. Daher gilt trotz der kleineren Nachteile ist eine Versicherung für die Restschulden gerade bei hohen Kreditsummen immer empfehlenswert und auch sinnvoll. Falls Sie jedoch einen guten Wahrsager Ihres Vertrauens haben, der Ihnen versichern kann das Sie nicht in einen Unfall verwickelt werden oder Ihr Leben lang nicht arbeitslos werden, können Sie darauf auch verzichten – sehen Sie diesen Kommentar bitte als ironischen Wortwitz unseres Experten an – denn niemand kann voraussehen was in der Zukunft passieren kann. Die Entscheidung für eine Restschuldversicherung liegt bei jedem Kreditnehmer selbst. Viele unserer Finanzexperten raten im bestimmten Fällen auch von einer Restschuldversicherung strikt ab. Denn häufig deckt der Versicherungsschutz viele Fälle gar nicht ab oder ist oftmals gerade bei Hausbanken viel zu teuer und über das Darlehen mitfinanziert. Sogar die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sieht das genauso: „Ein Blick in die Versicherungsbedingungen enthülle oftmals schnell, dass die Versicherungsleistung gerade dann, wenn man sie benötigt, eher fraglich sei.“ so die Verbraucherschützer. Wenn die Bank auf eine Restschuldversicherung besteht, muss sie dies im effektiven Jahreszins des Darlehens mit angeben. Achten Sie also darauf. Falls Sie bereits über eine Unfall- oder Lebensversicherung verfügen, ist die Restschuldversicherung sowieso verzichtbar. Jeder Kreditnehmer muss die Restschuldversicherung nicht zwingend bei seiner Bank abschließen und das sollte er auch nicht! Falls eine Restschuldversicherung dennoch sinnvoll für Sie ist, dann holen Sie sich stets Angebote anderer Vermittler ein und vergleichen Sie diese mit den Konditionen Ihrer Bank. Wichtiger Tipp: Entscheidend ist im Endeffekt der Barwert aller Versicherungsbeiträge. Achten Sie bei verschiedenen Angeboten nicht nur auf den erstjährigen Versicherungsbeitrag, da dieser oftmals niedriger als in den Folgejahren ist. Falls Sie sich jedoch nicht sicher sind wann und vor allem welche Restschuldversicherung für Sie sinnvoll ist, können Sie sich gern telefonisch an uns wenden oder unser Online Kontaktformular nutzen. Stefan Henze ist unser Experte für die Altersvorsorge. Wer heute schon an morgen denken will, findet in seinen Beiträgen klare Orientierung, um die Rentenlücke zu schließen. Außerdem bringt er viel Erfahrung beim Thema Steuern mit und zeigt, wie man bei der Steuererklärung mehr für sich rausholen kann.. Viele Verbraucher:innen stehen Ende 2025 vor der Frage: „Soll ich jetzt einen Kredit aufnehmen oder besser noch abwarten?“ Wer die Zinsentwicklung wirklich verstehen will, sollte mehr kennen als nur den Leitzins. Auch wenn die Zinsen für Autokredite derzeit deutlich über dem Niveau vergangener Jahre liegen, kann ein Autokredit für den Fahrzeugkauf weiterhin sinnvoll sein. Entscheidend ist die richtige Strategie. Wenn Sie auf die Händlerfinanzierung verzichten und sich den Kredit selbst über eine Bank oder ein Online-Vergleichsportal organisieren, treten Sie beim Autokauf als Barzahler auf. So sichern Sie sich häufig einen spürbaren Barzahlungsrabatt. Dieser Preisnachlass kann die höheren Kreditzinsen deutlich übersteigen. Sparkassen-Kundinnen und -Kunden zahlen nicht automatisch Gebühren fürs Geldabheben. Innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe ist Bargeld mit der Girocard oft kostenlos, viele Sparkassen haben jedoch neue Gebührenmodelle eingeführt, bei denen Abhebungen am eigenen Automaten kostenpflichtig sein können. Entscheidend sind regionale Sparkasse, Kontomodell, Automat und Kartentyp. Zusätzlich gibt es kostenlose Alternativen im Einzelhandel.Wofür benötigt man eine Restschuldversicherung

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