Finanzglossar

Definitionen und Wissenswertes
rund um Ihre Finanzen und Kredite

Mit unserem Finanzglossar wollen wir für Sie etwas mehr Transparenz in den Fachwörter-Dschungel der Finanzwelt bringen. Sie können Sie hier über die Definition und eine kurze Begriffserklärung, der jeweiligen Fachwörter informieren. Da unser Finanzglossar alphabetisch geordnet ist, können Sie die jeweiligen Fachbegriffe schnell auffinden. Falls Sie jedoch auf unserer Webseite einen Begriff gefunden haben, den Sie nicht verstanden haben und der noch nicht in unser Finanzglossar aufgenommen wurde, scheuen Sie sich nicht uns telefonisch zu kontaktieren. Wir sind Ihnen immer gern behilflich und möchten unsere Angebote für jeden Kunden verständlich vermitteln.

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  • Abrufkredit

    Es handelt sich hierbei um einen Kreditrahmen, den Banken für Privatkunden und Geschäftskunden bereitstellen und auf einem Konto einrichten.Dieser Kredit ermöglicht Verfügungen über ein Kontoguthaben hinaus und erhöht dadurch die finanzielle Flexibilität des Kunden.

  • Annuitätendarlehen

    Ist ein Darlehen mit konstanten Rückzahlungsbeträgen (Raten) und setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen.

  • Anschaffungskredit

    Ein Anschaffungskredit wird von verschiedenen Kredit oder Geldinstituten angeboten um Privatpersonen in finanzieller Knappheit zu unterstützen. Somit können offenen Rechnungen, wie z.B. die Reparatur von Haushaltsgeräten oder dem PKW beglichen werden. Man spricht daher auch von einem Konsumentenkredit.

  • Avalkredit

    Ist der Überbegriff von Bürgschafts- und Garantieerklärungen, die Banken zugunsten eines Kunden abgeben. Das Kreditinstitut stellt dabei keine flüssigen Mittel, sondern ihre eigene Kreditwürdigkeit zur Verfügung, was als Kredit-Leihe bezeichnet wird.

  • Baufinanzierung

    Langfristige Finanzierung von Bauvorhaben oder betrifft ein Immobilienerwerb. (siehe auch: Immobilienkredit)

  • Bonität

    Die Bonität beschreibt die Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit eines Schuldners. Sie wird z.B. bei großen Unternehmen regelmäßig geprüft, da sich die Entwicklungen im gesamtwirtschaftlichen und unternehmensspezifischen Umfeld im Zeitablauf ändert.

  • Bürgschaft

    Die Bürgschaft ist meist ein einseitig verpflichtender Vertrag, indem sich der Bürge eines Hauptschuldners gegenüber dem Gläubiger verpflichtet, für die Erfüllung einer Verbindlichkeit einzustehen.

  • Cashflow

    Es bedeutet Geldfluss und meint die Differenz von Einnahmen und Ausgaben und bezieht sich meist auf einen Zeitraum.

  • Darlehenssumme

    Ist die vertraglich festgelegte Höhe eines Darlehensgeber des zur Verfügung gestellten Betrags.

  • Effektiver Jahreszins

    Der effektive Jahreszins beziffert die jährlichen und auf die nominale Kredithöhe bezogenen Kosten von Krediten. Der Jahreszins wird in Prozent bei der Auszahlung angegeben. Während bei Krediten, deren Zinssatz bzw. andere preisbestimmende Faktoren sich in der Laufzeit ändern können, wird dieser als anfänglicher effektiver Jahreszins bezeichnet.

  • Effektivzins

    Das ist die Zinsgröße in Prozenten, welche die anstehenden Kosten bei einer Kapitalaufnahme wiedergibt.

  • Eigenkapital

    Ist ein Teil des Kapitals, was dem Unternehmen z.B. durch Gesellschafter unbefristet zur Verfügung gestellt wird. Es unterliegt keiner Rückzahlungsverpflichtung. Bei einer Baufinanzierung wäre das der Eigenanteil, der nicht in die Finanzierung einfließt.

  • FAQ

    Frequently Asked Questions, Abkürzung FAQ, englisch für häufig gestellte Fragen oder meist gestellte Fragen.

  • Förderkredite

    Als Förderkredite werden staatlich geförderte Finanzierungen bezeichnet. Hierbei wird der Erwerb von selbstgenutzten Immobilien, aber auch deren Um- und Ausbau vom Staat gefördert und forciert.

  • Forward-Darlehen

    Ist beispielsweise von einer Immobilienfinanzierung, das dem Darlehensnehmer erst nach einer bestimmten Vorlaufzeit (bis zu 5 Jahre nach Vertragsabschluss) ausgezahlt wird. So kann man sich auch bei einer Anschlussfinanzierung einen bestimmten Zinssatz für die Zukunft sichern.

  • Investmentfonds

    Mit Investmentfonds können sich Anleger einfach an  internationalen Aktien- und Rentenmärkten beteiligen.

  • KfW

    Die KfW Bank ist die größte nationale Förderbank der Welt, der deutschen Wirtschaft und Entwicklungsbank für die Transformations- und Entwicklungsländer.

  • p.a.

    p.a. ist eine Abkürzung von „per annum“ aus dem lateinischem und bedeutet übersetzt „für das Jahr“. Es erscheint bei der Prozentangabe hinter den zu erwarteten oder zu zahlenden Zinsen. In der Bankensprache ist p.a. international.

  • Prolongation

    Bedeutet so viel wie Verlängerung. Zum Beispiel die Laufzeit von Krediten, Geldanlagen oder ein Wechsel. Besonders bei Zahlungs und Liefervereinbarungen.

  • Refinanzierung

    Unter der Refinanzierung versteht man die Finanzierung der Banken, wenn diese selbst Kredite zur Kreditvergabe an Konsumenten aufnehmen müssen.

  • Renditeobjekte

    Ein Renditeobjekt ist eine Immobilie, die der Anleger nur erwirbt, um sein Vermögen aufzubauen und zu vermehren. Er vermietet das Haus oder Eigentumswohnung an Dritte, bewohnt es aber nicht selbst. Die Rendite gibt dabei an, wie viel ein Investor jährlich mit einer Anlage verdient.

  • Restschuldversicherung

    Mit einer Restschuldversicherung können z. B. Bauherren und Wohnungskäufer ihren Immobilienkredit sinnvoll absichern. Die Versicherung übernimmt die Restschuld des Darlehens, wenn der Kunde stirbt oder zahlungsunfähig wird.

  • Schufa

    Ist eine privatwirtschaftliche deutsche Wirtschaftsauskunft. Ihr Zweck ist, ihre Vertragspartner mit Informationen zur Bonität Dritter zu versorgen. Man hat das Recht eine Selbstauskunft anzufordern.

  • Schufa-Basisscore

    Der Basisscore der Schufa wird in der Eigenauskunft in Prozent angegeben und jeweils nach drei Monaten neu berechnet. Er liegt zwischen 0 % und 100 %, wobei hohe Werte besser sind und 100 % ein rein theoretischer Wert ist.

  • Tagesgeld

    Das Tagesgeld ist ein fest verzinstes Konto mit variablen Zinssatz. Da es keine Kündigungsfrist gibt, kann der Kontoinhaber jederzeit über seine Anlage verfügen . Das Konto hat keine Verrechnungsfunktion und somit finden Ein- und Auszahlungen über Referenzkonten statt.

  • Tilgung

    Als Tilgung bezeichnet man die regelmäßige Abzahlung bzw. Rückzahlung einer langfristigen Schuld in Form von Teilbeträgen.Bei einer Finanzplanung sollte ein Tilgungsplan aufgestellt werden.

  • Umschuldung

    Von einer Umschuldung spricht man übrigens immer dann, wenn die Kredite eines Kreditnehmers auf einen neuen Kreditgeber übergehen. Um zum Beispiel mehrere Kredite überschaubar zusammenzufassen oder um von den günstigeren Zins- und Tilgungssätzen eines neuen Kredites zu profitieren und somit die Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers wieder herzustellen.

  • Volltilgerdarlehen

    Bei einem Volltilgerdarlehen ist die Darlehenssumme zum Ende der Laufzeit vollständig getilgt, es gibt keine Restschuld.

  • Zinserträge

    Ist der Betrag, der auf Ihr angelegtes (verzinztes) Kapital aufstockt wird. Der Zinsertrag hängt immer von den Zinsen des Vertrages ab und wird meißt pro Jahr angegeben (p. a. = per annum).

  • Zinssatz

    Ist der in Prozent ausgedrückte Preis für geliehenes Kapital.

  • Zweckbindung (Kredit)

    Bestimmte Geldmittel dürfen nur zu definierten Zwecken eingesetzt werden und sind nur statthaft, wenn sie durch Gesetze vorgeschrieben sind.