Konsumentenkredit

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Ein Konsumentenkredit kommt rein begrifflich dem Verbraucherdarlehen zur freien Verwendung sehr nahe, rein technisch ist es ein Ratenkredit. Jedoch bieten viele Banken speziell Immobilienbesitzern Konsumentenkredite an, die damit das Haus einrichten oder auch renovieren. Dahinter steht die Überlegung der Bank, dass der recht zweckgerichtete Konsumentenkredit wenigstens teilweise durch die Sicherheit des Eigenheims gestützt wird, auch wenn die Geldinstitute für Konsumentenkredite keine Grundbuchsicherheit verlangen und den Kreditnehmern die Verwendung freistellen.

Warum sollte man einen Konsumentenkredit nutzen?

Zunächst einmal sei davor gewarnt, Konsumentenkredite allzu stark mit dem Wohneigentum zu verknüpfen. Die Sparkassen beispielsweise beschreiben ihren Konsumentenkredit wie jedes nicht zweckgebundene Verbraucherdarlehen, für das sie einen zusätzlichen Namen verwenden. Dennoch wird die Zielgruppe der Immobilienbesitzer schon sehr stark angesprochen.

Der Hintergrund: Diese Menschen müssen sich nach dem Umzug in ein neues Heim erweitert einrichten, Konsumentenkredite werden also für sehr werthaltige Dinge wie etwa eine neue Küche und andere Möbel verwendet. Früher oder später stehen auch Renovierungsmaßnahmen an, für die ein tatsächlicher Modernisierungskredit mit seinen besonderen Konditionen eigentlich nicht gedacht ist – hierfür muss wirklich und nachweislich modernisiert und nicht nur gemalert und tapeziert werden. Durch die nicht zweckgebundene Vergabe bleibt der Konsumentenkredit dennoch flexibel und einsetzbar für jedwede Anschaffung. Immobilienbesitzer werden allerdings oft mit dem Geld in neues Parkett oder einen Wintergarten investieren, eine Küche anschaffen, schicke Möbel kaufen und auch einmal gründlich renovieren.

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Konsumentenkredite und Ratenkredite

Die normalen Ratenkredite zur freien Verwendung sind nach dem Dispo die teuersten Darlehen. Das muss nicht verwundern, die Menschen können damit auch in den Urlaub fahren, also etwas kaufen, das nicht dinglich und damit nicht als Sicherheit zu verwerten ist. Für Immobilien stehen außerdem Modernisierungskredite zur Verfügung, die ebenfalls ohne Grundbuchsicherheit, ohne notarielle Eintragung und dennoch zu Konditionen (fast) wie Hypothekendarlehen vergeben werden – sie müssen aber nachweislich für echte, wertsteigernde Modernisierungsmaßnahmen eingesetzt werden. Zwischen diesen beiden Varianten nimmt der Konsumentenkredit eine Zwischenstellung ein, weil die Banken den entsprechenden Bedarf erkannt haben. Sie statten ihn in der Regel mit einigen bemerkenswerten Vorzügen aus:

  • Es sind jederzeitige und häufig unbegrenzte Sondertilgungen möglich.
  • Gegenteilig ermöglichen viele Geldinstitute auch Tilgungsaussetzungen und Ratenverkleinerungen.
  • Die Laufzeit fällt sehr flexibel zwischen 12 bis zu 120 Monaten aus, eine Dauer, die bei Ratenkrediten nur sehr selten angeboten wird. Über diese lange Laufzeit bietet die Bank einen festen Zinssatz an, der aktuell im Zinstief besonders vorteilhaft ausfällt.
  • Der Finanzierungsrahmen ist mit meistens 5.000 bis 50.000 Euro sehr hoch und flexibel zugleich.
  • Der Grundbucheintrag entfällt.

Konsumentenkredite: Welche Voraussetzungen verlangt die Bank?

Am ehesten erhalten Immobilienbesitzer einen Konsumentenkredit. Die Vorlage eines Grundbuchauszuges (nicht älter als sechs Monate) oder eine Kopie des aktuellen Grundsteuerbescheids genügen als Nachweis. Da kein Grundbucheintrag erfolgt, verlangen die Geldinstitute in der Regel – zumindest bei höheren Summen – die Lohn- oder Gehaltsabtretung als zusätzliche Sicherheit. Auch eine Restschuldversicherung wird obligatorisch angeboten und in selteneren Fällen mehr oder weniger erwartet. Sie gilt als teuer, Antragsteller sollten hier genau hinschauen und nachrechnen. Sinnvoll ist sie beispielsweise für Alleinverdiener, denn das Risiko des Tilgungsausfalles steigt signifikant.

Für welche Zwecke lohnt sich ein Konsumentenkredit am meisten?

Immobilienbesitzern fällt sofort ein, an welchen Stellen sie wohl Konsumentenkredite aufnehmen würden. Ganz vorn auf der Wunschliste steht eine Komplettsanierung und -renovierung des Eigenheims, das möglicherweise vor einiger Zeit nicht neu gebaut, sondern als Bestandsimmobilie angeschafft wurde. Nun lässt sich mit einem Modernisierungskredit, für den es auch Fördermittel gibt, allerlei anbauen und energetisch sanieren, aber die Schönheitsreparaturen, Malerarbeiten und erst recht vielfältigen Neuanschaffungen fallen nicht unter Modernisierung. Hier kommen Konsumentenkredite als ideale Ergänzung zum Einsatz. Da nun der Konsumentenkredit nicht zweckgebunden ist, können die Hausbesitzer nach ihrer Sanierung mit einem Teil des Geldes noch in den Urlaub fahren.